BW108 – Christian Hildenbrand

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SHOWNOTES

By |2018-01-28T21:18:24+00:0028. Januar 2018|Bretterwisser|7 Comments

7 Comments

  1. Markus 31. Januar 2018 at 7:38 - Reply

    Hallo bretterwisser, hallo Christian,

    den ersten Teil der Folge habe ich mir angehört. Schönen Dank, dass ihr das Thema Lootvideos aus Nicos Episode nochmal aufgegriffen habt.
    Ich sehe meine Beurteilung dieser Videos ganz ähnlich. Warum muss ich was präsentieren, bei dem nicht klar wird, ob ich es tatsächlich gekauft habe oder es mir geschenkt wurde. Außer dem genannten Sch…vergleich kann ich keinen Mehrwert darin erkennen.
    Mir als Konsument der verschiedenen Formate bringen diese Videos auch genau NULL Mehrwert. Würde es jemanden interessieren, wenn ich meinen Einkauf vom Wochenende bei Aldi, Rewe, Globus oder von sonstwo in einem Video präsentiere?
    Vor Essen ist klar, welche Spiele erscheinen. Vor Essen ist klar, welche Spiele einem Hype unterliegen. Während Essen wird klar, auf welche Spiele, die zuvor nicht im Fokus waren, man ein Auge werfen sollte. Brauche ich dann ein Video, das nur zeigt, welche 150 Titel abgegriffen wurden? Für mich lautet die Antwort ganz klar: Nein.

    Für mich persönlich steuert die Blase der Brettspielpodcasts und -vlogger im Moment sowieso auf einen Wendepunkt hin. Gab es vor drei Jahren nur vereinzelte Produzenten, ist die Anzahl aktuell bei zu vielen angekommen. Ich freue mich über jeden Podcast/Vlog, der das Licht der Welt erblickt. Allerdings haben mir mittlerweile zu wenige der Formate einen “Unique Selling Point”, um mal einen Begriff aus dem Marketing zu nutzen. Für mich habe ich daher die Spreu vom Weizen getrennt und verfolge bestimmte Angebote nicht mehr. Das wäre aus meiner Sicht übrigens mal ein ganz spannendes Thema für eine Episode der Bretterwisser. “Wie steht es um die Diversifizierung der unterschiedlichen Podcast/Vlog/Blog-Angebote?” oder “Brauchen wir just another Boardgane-Cast/Vlog/Blog?” 😉

    Grüße
    Markus

  2. Sve 31. Januar 2018 at 20:59 - Reply

    Hey, bisher wieder guter Podcast. Zum Thema Essen und die Loots, ich sehe es nicht als Problem aber es interessiert mich null. Genauso wie ich keine Unboxing Videos gucke, oder langweilige Lets plays. Ich Spiele nicht wenig aber nicht sehr viel. Sagen wir einmal bis zwei mal die Woche mit meiner Frau, ein mal im Monat zu viert mit einem Pärchen und einmal im Monat mit Freunden. Gute Spiele, nicht unbedingt neuheiten, wollen wir immer wieder mal Spielen, daher würde ich auf der Messe nie mehr als 4-5 Spiele kaufen… aber ich war auch noch nicht in essen, ich gehe lieber zu spiebetreffs, die immer mehr werden, und der Fokus aufs Spielen liegt. Vielleicht ja dieses Jahr zu Hunter und cron…

    Zu meinem Vorredner, ich finde es super, dass es mehr Podcasts gibt, die alle ein wenig anders sind. Spieleträumers machen zum Beispiel klasse Arbeit, dabei ist es interessant, dass man in anderen Podcast über andere spricht und Werbung macht, also kein Konkurrenzkampf… es gibt noch ein paar weitere gute Podcasts die ich nicht weiter erwähne. Nur das ist dadurch weniger youtuber sehe, weil dort tatsächlich immer mehr Durchschnitt geboten wird…

  3. Lutz Stratmann 2. Februar 2018 at 10:24 - Reply

    Thema Lootvideos
    Ich bin überrascht wie Chris (Haschimitenfürst), Nico (Brettagoge) und bis auf Matthias auch ihr den Youtubern, Social Media Influencern, Creator oder wie man sie bezeichnen möchte, jeglichen Geschäftsinn absprecht.
    Warum werden die Videos gemacht? Zum einen als Kanalvorschau, auch wenn die Rezension nie erscheint, besteht für den Abonnemten immer die Hoffnung, dass dies doch geschieht. Außerdem geht es auch darum anderen zu zeigen was es gab. Bei 1400 Neuerscheinungen ist es nicht leicht selbst bei 4 Tagen Messe jedes Spiel mal gesehen zu haben. Ich denke, einige Zuschauer interessiert auch was den Experten an Neuheiten interessiert.
    Weiterhin sind Medien wie Youtube ja mit starken Analyse- und Feedback-Funktionen ausgestattet, deswegen ist davon auszugehen, dass die Videos gemacht werden, weil die Abonnenten es wirklich sehen wollen. Wenn keiner die Videos schaut, dann wird dieses Format ganz schnell eingestellt.
    Und wer sich am Wort “Loot” stört, der muss sich überlegen, dass die Influencer auch an ihr Google-Ranking denken müssen (Search Engine Optimization) und im Bereich Spiele ist der Tag / Indexwort Loot eben besser als Haul oder ähnliches. Dies wurde ja auch vor kurzem vom Matthias beim Thema Spiel-Besprechungen und Spiel-Test erläutert.
    Vielleicht habe ich mir ja die falschen Youtuber angeschaut aber ich hatte bei keinem, dessen Video ich gesehen habe, das Gefïhl, dass die angegeben haben.
    Auch empfinde ich die Rezensionsexemplare nicht als Geschenke, weil sie es einfach nicht sind. Wenn uns ein Verlag ein Presseexemplar zur Verfügung stellt, dann gehen wir damit Verpflichtungen ein. Ein Geschenk könnte ich einmal spielen oder auch gar nicht. Ich glaube nicht, dass das Verlage lange mitmachen würden. Presseexemplare als Geschenke zu bezeichnen macht mich etwas wütend und enttäuscht. Ich betrachte meine Veröffentlichtungen und die meiner Kollegen als Ergebnis von viel Arbeit. Das ist eine Aberkennung der Leistung die von uns erbracht wird. Wir machen das als Hobby und es hat deswegen sicherlich nicht das Niveau professioneller Schreiber, wie bei der Spielbox, aber trotzdem investieren wir viel Zeit.

  4. Nico Brettagoge 6. Februar 2018 at 12:52 - Reply

    @Lutz

    Also ich für meinen Teil kann sagen, dass ich keinerlei wirtschaftliche Absichten mit dem Podcast verfolge. Ich mache das, weil ich Lust dazu habe. Dass ich Muster bekomme, sehe ich für mich persönlich als Aufwandsentschädigung.

    Dementsprechend analysiere ich auch keine Abrufzahlen oder denke an Search Engines, Monetarisierung, Influencing oÄ.

    Viele Zuhörer zu haben ist natürlich nice, aber ich würde das alles auch für 3 Hörer machen.

    • Lutz Stratmann 7. Februar 2018 at 23:37 - Reply

      Hi Nico,

      Also auf meine Überraschung, dass ihr es nicht für möglich haltet, dass die Motivation für Loot-Videos eine Marketing-Entscheidung ist, schriebst, du, dass du dir nicht überlegst oder evaluierst, wie bestimmte Formate von dir bei den Hörer ankommen. Hast du dann einfach von dir auf andere geschlossen und es deswegen nicht für möglich gehalten, dass andere da etwas pragmatischer rangehen?

      Geschäftssinn meinte ich hier auch etwas freier, nicht im Sinne von Monetarisieren sondern mehr von Entrepeneurship. Das hätte ich vielelciht ausführen sollen. Du kannst dir ja z.B. Spiel doch mal …! ansehen, die monetarisieren auch nicht, haben aber sehr gutes Marketing geleistet. Deren Content ist genau konzipiert.
      Und Spielkult ist ja auch nicht auf Gewinn aus, wir sind froh, wenn die Partnerlinks die Serverkosten decken.

      Und bei den Mustern / Aufwandsentschädigungen scheinen wir zumindest soweit einig zu sein, diese nicht als Geschenke zu bezeichnen. Eine Aufwandsentschädigung gibt es ja meist eher nach einem Aufwand, aber bei Presseexemplaren ist das ja eher ungeschickt, wenn man versucht schon vorher die Rezi zu schreiben. Aber wenn die Entschädigung quasi vor dem Aufwand kommt, dann ist es ja schon so, dass man eine Verpflichtung eingeht, nämlich das Versprechen den Aufwand noch zu leisten. Wie ich ja vorher auch erwähnt habe, machen wir das alle als Hobby und damit zum Spaß, aber es fließt viel Arbeit in jedes Presseexemplar und deswegen ist es kein Geschenk.

      Wenn man als Mitglied der (Hobby)Presse selber da von Geschenken redet, dann fördert man doch die furchtbare Einstellung die viele Menschen Influencern gegenüber haben. Viele denken, dass wir alle Schmarotzer seien. Das konnte man ja vor kurzem wieder beim Skandal um das White Moose Café sehen.

      • Nico Brettagoge 8. Februar 2018 at 9:35 - Reply

        Hi Lutz,

        100% d’accord. Ich unterschreibe alles. 😉
        Da hatte ich nur ein, zwei Sachen nicht ganz richtig verstanden. 😉

        VG,
        Nico

  5. Daniel 9. Februar 2018 at 17:04 - Reply

    Christian ist ein sehr guter Podcast-Gast: Seine Kenntnisse sind immens, aber auch seine Sprache (und seine Audio-Qualität) ist sehr podcasttauglich! So, genug geschleimt …
    Arne hingegen ist stark am “vadern” … Ihr solltet überlegen, ob ihr euch, wenn ihr nicht sprecht nicht mutet, das kann manchmal ganz schön stören, vor allem wenn der Gain von Arne weit höher ist, als der des Gastes, z. B. …
    But, as always, only m2c! 😉

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