BW099 – Stefan Stadler

Autor, Redakteur und Podcast-Kritiker in einer Person. Das kann nur Stefan Stadler sein mit dem wir heute Sprechen.

avatar Rene Illger
avatar Matthias Nagy
avatar Arne Spillner

SHOWNOTES

By | 2017-09-09T14:06:02+00:00 9. September 2017|Bretterwisser|14 Comments

14 Comments

  1. SirAnn 10. September 2017 at 10:44 - Reply

    Wie gewünscht, hier meine Meinung zu der Spielevorstellung: ich schließe mich diesbezüglich voll und ganz der Meinung von Herrn Stadler an. In der Regel sind sie etwas zu ausführlich, weshalb ich mich oft beim Skippen erwische. Aber um ehrlich zu sein, höre ich den Podcasts auch hauptsächlich wegen der Hauptthemen 😉

  2. Jan 11. September 2017 at 1:13 - Reply

    Dem stimme ich zu. Insbesondere sehe ich keinen Bedarf fuer detailierte Regeleklaerungen. Da ich das Spielmaterial nicht vor Augen habe, nehme ich das nicht wirklich auf. Beschraenkt Euch doch eher darauf nur das Spielkonzept kurz zu erlautern und folgt dann mit euer Meinung dazu (Details, wieviele Karten man zieht, was das Handlimit ist, usw. sind unnoetig).

  3. Carsten 11. September 2017 at 10:21 - Reply

    Ja auch von mir hier eine Zustimmung. Es ist nicht so, dass mich die Regeln nicht interessieren würden, aber ich kann die einfach ohne das Material/Bilder vor mir nicht verarbeiten. Das funktioniert schon eher, wenn ich das besprochene Spiel zumindest kurz auf einer Messe oder bei einem Spieltreff gesehen hab. Also lieber kürzer mit Augenmerk auf dem Besonderen und dafür mehr Meinung (auch gern Vergleiche zu anderen bekannteren Spielen).

  4. Carsten 11. September 2017 at 14:00 - Reply

    Insgesamt wieder eine sehr schöne Folge. Ich glaub’ ich mag die Interviews am meisten.
    Das goldene Zeitalter ist wirklich überraschend gut und tief für die Spieldauer und die evtl. gewöhnungsbedürftige Optik. Da wäre ich auch jederzeit dabei.

    Zwei kleine Fragen an Stefan hätte ich noch:
    Ich habe den Eindruck die meisten Spieler wissen nichts von dem Einfluss der Redakteure. Auch bei den Spiel-des-Jahres Gewinnern habe ich nur Spiel und Autor (manchmal noch den Verlag) in den Medien und Foren wahrgenommen. Kannst Du diesen Eindruck bestätigen? Stört es sehr, wenn die eigene Arbeit dann nur innerhalb der “Verlagsmenschen” anerkannt wird?

    Wie komme ich denn noch an die Erweiterung “El Presidente”? Ich konnte da nur positive Kritiken finden, allerdings nirgends ein Exemplar. Wurden damals zu wenige produziert? Kannst Du da noch etwas anstoßen? 😉

    • Stefan Stadler 11. September 2017 at 18:29 - Reply

      Als Redakteur sollte ich sowieso das Endprodukt in den Mittelpunkt stellen, da ist es mir nicht so wichtig, dass ich da keine Aufmerksamkeit bekomme. Andere Redakteure sehen das sicherlich etwas anders, aber ich nehme mich da gerne zurück. Bei den Spielen, die nicht erfolgreich sind, wird die Kritik ja auch nicht komplett bei mir abgeladen. wobei, eigentlich schon… 😉

      Zu “El presidente”: dem Verlag ist es schon bewusst, dass da eine kleine Nachfrage da wäre. Aber es gibt durchaus noch Pläne wie es mit “Cuba” weitergehen könnte, da wird die Entscheidung über einen Nachdruck in diesem Zusammenhang entschieden. Aber darüberr rede ich auch erst, wenn es dann spruchreif ist. Also abwarten und Rum trinken.

      Gruß,
      Stefan

  5. Daniel Wüllner 12. September 2017 at 8:30 - Reply

    Ich hatte meine Kritik an den :riːˈvyusː auch schon mal abgelassen. Mir fehlt der elevator pitch, der kurze Küchenzuruf, warum ich das Spiel spielen sollte. Ich möchte hören, was euch Spaß am Spiel gemacht hat, die Regeln lese ich dann selbst 😉 Aber nachdem ich selbst zwei mal in der Sendung war, weiß ich wie schwer das ist. Hört euch bitte an, wie ich mir bei Masmorra einen abgebrochen habe.

    Aber da ich euch Stefan eingeladen habt, kann ich diese Folge den Stadler machen. Ich finde, dass ihr bei den Verspielungen etwas daneben liegt. Die Game-of-Thrones-Verspielungen treffen genau den Kern der Erzählungen. Die Intrigen, das Game of Thrones, kommt in vielen der Spiele sehr gut raus: http://www.sz.de/1.3629216. Und darum muss es doch bei einer Verspielung gehen: Den Kern der Erzählung mit einem entsprechenden Mechanismus umzusetzen. Da finde ich als langjähriger Comicleser, Comic-Verspielungen viel komplizierter. Der Mysteriöse Wald sieht vielleicht ganz nett aus, aber die Mechanik des Erinnerns hat ja jetzt überhaupt nichts mit der WormWorld Saga zu tun, oder täusche ich mich da? Eher hätte man das nach unten scrollen umsetzten können. Robinson Crusoe wäre noch zu nennen.

    Ich muss auch Manu verteidigen, denn seine Besprechung von Seafall fand ich sehr gut, ohne das Spiel je gespielt zu haben. Eben weil der Küchenzuruf stimmt. Er sagt mir, dass ich mir wünsche und ob es diese Wünsche erfüllt.

    Vielen Dank fürs Erzählen, Stefan. Ich fand deine persönlichen Erfahrungen und Sätze wie “da ist die Familie wichtiger als der Job” sehr beruhigend. Und dann noch mal großes Lob für Patchwork.

  6. Der Pöppelschieber 13. September 2017 at 21:05 - Reply

    Hallo Bretterwisser!
    Gerne hinterlasse ich auch kurz meine Meinung zu den Spielvorstellungen:
    Ich mag die Vorstellungen in ihrer derzeitigen Form, da sie mir, ohne das Spiel vor mir zu haben, zumindest einen kurzen Einblick in Regeln und Rundenablauf gewähren. Einen “Pitch” möchte ich an dieser Stelle eigentlich nicht hören, da das aus meiner Sicht eigentlich immer einen Versuch unterstellt, mir etwas zu verkaufen. Und das ist ja nicht wirklich das Ziel. Es geht ja um die Vorstellung!
    Was man euch, wenn man auf die Dauer der Spielvorstellung guckt, ggf vorwerfen könnte ist, dass es manchmal wirkt, als würdet ihr die Regeln erklären, ohne darauf vorbereitet zu sein. Das zieht dann die Erklärung unnötig in die Länge und schafft nicht gerade Klarheit.
    Auf meiner Sicht: macht weiter so!

    Der Pöppelschieber

  7. Sve 14. September 2017 at 22:41 - Reply

    So, fertig gehört und jetzt wollte ich eigentlich nur zustimmen, das die Spielvorstellung oft zu lange sind, aber da sehe ich schon so viele Kommentare. Grundsätzlich finde ich die Spielvorstellungen zu lang aber ich habe bis jetzt noch alle gehört. Man muss ja auch folgende Punkte beachten, gefällt das vorgestellte Spiel überhaupt, möchte man überhaupt so viel erfahren oder lieber nicht weil ein Spiel gar nicht dem Genre entspricht welches man am liebsten spielt. Grundsätzlich finde ich meist Renes Vorstellungen gut, auch wenn mich nicht alle Spiele interessieren. Aber er hat genau die richtige Mischung, nicht zu lang und vor allem noch flüssig vorgetragen. Arnes Vorstellungen sind meist nicht so mein Fall, weil viele der Spiele mich gar nicht angesprochen haben,da stört es dann auch mehr viele Regeln holprig zu hören. Bei Matthias ist es mal super, mal geht so, vor allem wenn es lange dauert und mich das Spiel dann doch nicht so abholt,da hatte ich mich schon ertappt,das ich nur halb zugehört habe und gar nicht mehr den Name des Spiels wusste. Ich stehe auf weniger Regeln, vor allem keine unwichtigen Details, mehr Meinung zum Spiel oder Berichte aus der Spielegruppe.

    Aber das alles klingt schlimmer als es sich liest, grundsätzlich mag ich es, wenn eurer podcast immer länger ist. Ich höre ja nicht unbedingt um Kaufanregungen (da kann ich gezielt videos zu speziellen spielen schauen) holen, sondern zur Unterhaltung und Information über die Spieleszene zu bekommen. Und das beides macht ihr super, Gespräche im Hauptteil sind natürlich unterhaltsamer als die Monologe bei der SpieleVorstellung, doch ohne diese Spielevorstellung würde auch was fehlen…

    Ich würde gerne einen Roman zu Terra Mystica lesen, schön Fantasy der alle Völker in eine epische Geschichte vereint, das würde dem spiel dannach auch mehr tiefe geben, da story ja nicht viel vorhanden ist…

  8. Häwwi 16. September 2017 at 13:54 - Reply

    @Matthias: ja – die Erweiterung zu Goldene Zeitalter ist klasse. Ich möchte es nicht mehr ohne spielen. Du hast mir das Grundspiel in Herne empfohlen – ich empfehle dir jetzt die Erweiterung! 🙂

  9. Mischa 17. September 2017 at 20:45 - Reply

    Ich bin ja erst neu hier und kenne erst so ungefähr 8-10 reguläre Folgen.
    Mir sind die Spielevorstellung eigentlich nicht zu lange, denn ich will ja auch was vom Spiel mitbekommen, aber es stimmt schon, man könnte ein paar Regeldetails aufgeben zu gunsten von ein wenig mehr Zeit für mehr Meinung.und Eindruck. (Und wenn die Regelvorstellung flüssig und gut vorbereitet abläuft, ist das auch ok! 😉 )

    Ansonsten fand ich auch Stefan Stadlers Ausführung recht spannend und informativ!

  10. Andreas 21. September 2017 at 12:36 - Reply

    Hallo liebe Bretterwisser,

    also die Länge der Spielevorstellungen finde ich in Ordnung. Schwieriger ist da der Inhalt. Wenn da Spielregeln haarklein erklärt werden, die eigentlich nur verständlich werden, wenn man das Brett vor sich, dann könnte das auch anders geregelt sein. Zudem wäre ein wenig Struktur auch ganz gut. Während das bei Rene und Matthias eigentlich ganz gut ist, habe ich bei Arne (sorry, ist nicht böse gemeint, aber Ihr habt gefragt,…) echt manchmal Probleme, ihm zu folgen, weil viel “Kleinkram” erläutert wird und die Erklärung auch keine klare Struktur hat.

    Zudem finde ich den Anteil schlechter Spiele, die Ihr vorstellt für viel zu hoch. Habt Ihr denn so viel schlechte und so wenig gute Spiele gekauft/erhalten? Ich meine, ich brauch halt keine “Warnung” vor einem schlechten Spiel, das eh´kein Mensch kennt. Spannender ist da schon, eine Perle vorgestellt zu bekommen, die nicht so in aller Munde ist.

    Viele Grüße,
    Andreas.

  11. Tom 28. September 2017 at 20:45 - Reply

    Hi, ich stimme im Großen und ganzen dem Herrn “Kritiker” zu … ich denke die Regelerläuterungen sind an der Stelle nicht hilfreich, bis ich das Spiel dann evtl. spiele, habe ich das schon längst wieder vergessen.
    Gerne also etwas straffen: Besser fände ich über das Spiel auf der Metaebene zu sprechen (Mechaniken, Kategorie von Spiel, Verständlichkeit der Regeln, Güte der Grafik, ist der Spielspass von Dauer, Erläuterung des Themas (spielt es eine Rolle oder nicht).
    Auch gut finde ich die Einordnung der Komplexität (z.B. im Vergleich zu anderen Spielen oder entlang der SdJ Kategorien).

    Ich weiß das das Podcasten viel Zeit schluckt, aber wie vor längerer Zeit schon einmal geschrieben: Eine gut vorbereitete Spielvorstellung finde ich top, aber bevor man aus Zeitmangel sich einen abbricht oder sich in den Details des Spiels verheddert sollte man etwas lieber ganz lassen (habt ihr damals dann auch ein paar mal gemacht 😉 muss ja nicht jeder so ein wandelndes Spiele-archiv wie Matthias sein und Rezis spontan aus dem Stegreif halten können …

    Nach all der Kritik möchte ich euch aber auch für eure Themenvielfalt und insbesondere die Interviews / Gäste loben!
    Und bislang habe ich noch jeden Podcast bis zum Ende gehört 😉

    Keep on playing

    Tom

  12. Alex G. 4. Oktober 2017 at 21:49 - Reply

    Ich kann mich eigentlich nur anschließen. Durch eure Vorstellungen bin ich schon auf das ein oder andere Spiel aufmerksam geworden, das ich nicht auf dem Schirm hatte.

    Da ich euch beim Autofahren höre merke ich bei zu detaillierten und teilweise eher unstrukturierten Regelerklärungen häufiger, dass ich in Gedanken abschweife. Das passiert auch, wenn es zu viel “Trash-Talk“ bzw. Kalauerei gibt. Also gerne etwas mehr “streamlinen“ 🙂

    Ich finde es aber toll, dass ihr immer sehr aktuell von den verschiedenen Events berichtet und auch die Auswahl der Interview Gäste ist top!

    Auf die nächsten 100 Sendungen!

  13. Christian S. 24. Oktober 2017 at 11:59 - Reply

    Hallo,

    nachwuchsbedingt komme ich leider nicht mehr so ganz hinterher, alle Folgen anzuhören.
    Daher würde ich es sehr begrüßen, wenn die Folgen insgesamt, aber insbesondere auch die Spielebesprechungen kürzer ausfallen würden. Vielleicht 5 Minuten pro Spiel? Insgesamt wäre es für mich schön, wenn eine Folge insgesamt eine Stunde dauern würde. (So wie ihr es euch ursprünglich mal vorgenommen hattet 🙂

Leave A Comment