BW082 – Rückblick 2006

Neues Jahr heißt altes Jahr. Wir werfen ein Blick auf das abgelaufene Jahr 2006. Wir schauen was es an Highlights gab und welches keine Highlights waren. Mit Abstand hat sich der Eindruck ja gefestigt.

avatar Rene Illger
avatar Matthias Nagy
avatar Arne Spillner


SHOWNOTES

By | 2017-01-07T22:22:38+00:00 7. Januar 2017|Bretterwisser|8 Comments

8 Comments

  1. Andreas 9. Januar 2017 at 9:51 - Reply

    Hallo liebe Bretterwisser,

    ich höre Euch immer gerne. Vielen Dank für die vielen interessanten Folgen. Mal eine kleine Anmerkung: Matthias hat schon hin und wieder mal erwähnt, dass Axis & Allies früher Shogun hieß, bzw., dass Shogun hier als Axis & Allies bekannt ist. Dies ist so nicht korrekt. Shogun und Axis & Allies sind unterschiedliche Spiele. Shogun spielt im alten Japan, Axis & Allies im zweiten Weltkrieg. Axis & Allies hieß und heißt also nirgends “Shogun”. Beides sind Spiele, die im Rahmen der MB Gamemaster-Serie herausgekommen sind 🙂

    Viele Grüße,
    Andreas.

    • Matthias Nagy 9. Januar 2017 at 10:44 - Reply

      Ich glaube ich werde da falsch verstanden. Fakt ist, MB Aries & Allies gibt es nicht im Deutschen Sprachraum. Weil das Thema sich hier nicht verkauft. Zu Null. Und gerade in den 80ern für einen Verlag im Massenmarkt wie MB war das keine Option das auch nur rauszubringen. Deswegen wurde für den Deutschen Markt das Spiel adaptiert zu Shogun. 8 Jahre nach A&A.
      Ist es es dasselbe Spiel? Nein. Aber es gehört zu der Serie. Und für viele ist es deswegen dasselbe Spiel.

      • Andreas 10. Januar 2017 at 22:07 - Reply

        Halo Matthias,

        danke für Deine Antwort – auch wenn ich sie nicht so ganz verstehe. Die Spiele haben doch auch mechanisch so gut wie keine Gemeinsamkeiten. Also wenn Du mit adaptiert meinst, dass MB mit Axis & Allies ein in Deutschland unverkäufliches Spiel hatte und daher ein mechanisch anderes Spiel mit anderem Thema ein paar Jahre später herausgebracht hat, welches sich überall verkaufen lässt, dann magst Du richtig liegen – da bist Du der Experte. Die inneren Vorgänge des Verlags kenne ich nicht. Aber ansonsten sehe ich nicht, was beide Spiele spielerisch nennenswert gemeinsam haben könnten – selbst wenn ich mir die Themen wegdenken würde.

        Voele Grüße,
        Andreas.

        • Andreas 11. Januar 2017 at 16:51 - Reply

          Hmm, liest sich jetzt etwas pampig von mir! Daher nur um sicherzugehen: So war es ganz sicher nicht gemeint 🙂

          • Matthias Nagy 11. Januar 2017 at 17:23

            Keine Angst. Ich nehme deine Antwort locker. Ich hoffe ich wirke auch nicht zu hochnäsig oder pampig hier. Shogun erschien als letztes der Serie 1986 und nicht 1989. Da lag ich falsch, gut wenn man nochmals recherchiert.
            Vielleicht liegt es auch an mir, aber für viele die ich kenne war die Game Masters Serie die Axis & Allies Serie. Weil so das erste Spiel der Serie hieß. Da aber nur Shogun den Weg ins Deutsche (und Italien) schaffte wurde es halt hier als das Deutsche A&A bekannt. Sicher nicht korrekt und man möge mir diese Gleichsetzung auf jeden Fall verzeihen.

            Alle Titel der Serie waren: Axis and Allies, Fortress America, Conquest of the Empire, Broadsides & Boarding Parties und Shogun

          • Andreas 11. Januar 2017 at 20:29

            ok, mag sein, dass das im Volksmund so genannt worden ist, offenbar quasi als Synonym für “lange dauerndes, komplexes Strategiespiel – jetzt haben wir so etwas in Deutschland auch” 😉
            Ich persönlich finde auch, dass Shogun das beste Spiel der Serie ist – immerhin wurde es ja auch bis vor Kurzer Zeit noch verkauft (als “Ikusa”, nachdem es zwischenzeitlich als “Samurai Sword” verkauft worden ist). Allerdings habe ich auch Axis & Allies aus der Serie, welches sich deutlich anders spielt (und im Grunde ein 2-Spieler-Spiel ist, weil die Staaten zwar auch von mehreren gespielt werden können, die Bündnisse jedoch vorgegeben sind) und mechanisch kaum Gemeinsamkeiten mit Shogun hat. Daher meine Verwunderung.
            Ich denke, dabei kann man es auch belassen. Ich habe verstanden, wie es von Dir gemeint ist. Danke, dass Du Dir die Zeit für die Erläuterung genommen hast 🙂

            Viele Grüße,
            Andreas.

  2. Carsten 9. Januar 2017 at 14:37 - Reply

    Ich sehe immer noch nicht was das Herausragende an Terraforming Mars sein soll. Es ist ein gutes Spiel und funktioniert – keine Frage. Es hat Unmengen an einmaligen Karten – das macht es in meinen Augen aber nicht besser. Das führt vor allem dazu, dass jeder Mitspieler jeder Runde ewig auf die neuen Karten sieht, versucht diese zu verstehen und dann überlegt ob er sie in seinen bestehenden Plan einbauen kann oder ob er seinen Plan ändert und sind die Karten die Ausgaben wert und was denkt der andere gerade …
    Und obwohl ich Einfluss auf meine Karten habe, fühlte ich mich sehr durch diese gespielt. Der Reiz kommt hier glaub ich vor allem durch das wohl sehr gut recherchierte Thema und den underground flair – das besondere für den Spieler, der schon alles hat. Allerdings ist das Spiel im Spiel eben doch nicht so besonders, dauert dafür aber ziemlich lange.
    Auch ist das Spiel optisch eine ziemliche Enttäuschung in einer wirklich schönen Box.

  3. CD-Felix 2. August 2017 at 7:54 - Reply

    Hier noch die Votes zum Deutschen Spielepreis 2006:
    1. Caylus (W. Attia, Ystari Games, 4457 Punkte)
    2. Thurn und Taxis (K. u. A. Seyfarth, Hans im Glück, 3437 Punkte)
    3. Antike (W.M. Gerdts, eggertspiele, 1744 Punkte)
    4. Blue Moon City (Reiner Knizia, Kosmos, 1045 Punkte)
    5. Mesopotamien (Klaus-Jürgen Wrede, Phalanx, 837 Punkte)
    6. Elasund (Klaus Teuber, Kosmos, 789 Punkte)
    7. Mauerbauer (Leo Colovini, Hans im Glück, 762 Punkte)
    8. Hazienda (Wolfgang Kramer, Hans im Glück, 636 Punkte)
    9. Augsburg 1520 (Karsten Hartwig, alea, 459 Punkte)
    10. Um Ru(h)m und Ehre (Stefan Feld, alea, 393 Punkte)

Leave A Comment